Nach dem Abi oder der Ausbildung ein Jahr raus in die weite Welt?

Zusammen mit verschiedenen Partnern in Sambia bietet die KLJB die Möglichkeit, für 12 Monate nach dem Abitur oder dem Abschluss der Berufsausbildung in Sambia einen Freiwilligendienst zu leisten. Momentan gibt es verschiedene Einsatzstellen in der Erzdiözese Kasama im Nordosten Sambias.

 

Bewerben können sich alle KLJBlerInnen aus dem Erzbistum Paderborn, die Lust auf ein Jahr in Sambia und Interesse an einer freiwilligen Tätigkeit haben. Die Freiwilligen werden von der KLJB zusammen mit dem mundus Eine Welt e.V. vorbereitet und ausgesendet.

 

Weitere Informationen dazu gibt in der Diözesanstelle und auf der Website des mundus Eine Welt e.V.

Tetekela Daycare Centre

Das Tetekela Daycare Centre liegt in der Stadt Kasama und wird von einem Orden getragen. Hier werden Kinder aus armen und eher schwierigen sozialen Verhältnissen betreut. Morgens haben die Kinder Unterricht und nachmittags finden Aktivitäten, wie z.B. Sport oder Musik statt. Die Freiwilligen können im Unterricht mithelfen, als auch den Nachmittagsbereich mitgestalten. Die Freiwilligen wohnen im Gästehaus des Ordens.

Von 2013-2014 war Caro im Tetekela Daycare Centre tätig und hat über ihre Erlebnisse dort gebloggt. Den Blog findet ihr unter: Carosjahrinafrika.blogspot.com 

Mpulungu

 

Mpulungu ist eine Kleinstadt direkt am wunderschönen Lake Tanganijka, der viele Unternehmungsmöglichkeiten bietet. An diesem Ort gibt es zwei Einsatzstellen. Als Frau wohnt man bei den Stella Maris Schwestern und arbeitet in der Convent School. Dieses ist eine Privatschule von der Vorschule bis zu Grade 7. Dort kann man beim Unterricht mithelfen und in den verschiedenen Clubs, wie Drama, Debatte, Art und Sport Club mithelfen. Durch das Leben im Konvent taucht man tief in die sambische Kultur ein. Als Mann wohnt man in einem Haus mit den ortsansässigen Pfarrern und arbeitet an der St. Maximilian Kolbe Schule. Sprachlich und kulturell gibt es in Mpulungu wenige Probleme Da der Ort oft von Touristen besucht wird, können die meisten Bewohner Englisch und auch die Schüler der Vorschule sprechen schon Englisch. Allerdings etwas gewöhnungsbedürftig sind die Temperaturen: Mpulungu ist der heißeste Ort in Sambia. Die Stadt ist verkehrstechnisch gut angeschlossen und hat auch einige gute Einkaufsmöglichkeiten. Wer sich also für die Arbeit mit Kindern zwischen 3 und 14 Jahren interessiert und keine Angst vor hohen Temperaturen hat, ist hier richtig!

Mporokoso

Die Blindenschule in Mporokoso besuchen circa 80 blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler. Diese Schule ist ein Internat für Kinder mit Sehbehinderungen aus dem ganzen Land, deswegen wohnen die SchülerInnen, außer in den Ferien, die ganze Zeit auf dem Schulgelände. Auf diese Schule gehen die Kinder von Klasse 1 bis Klasse 9. Sie werden in den üblichen Schulfächern, aber auch in Hauswirtschaft, Gärtnern und Braille, der Blindenschrift, unterrichtet. Nachmittags finden Freizeitaktivitäten, wie die Schulband oder Sport statt. Bei diesen Aktivitäten, aber auch beim Unterricht können die Freiwilligen aktiv mitwirken.

Die Schule wird von einem Schwesternkonvent geleitet, der auch auf dem Gelände der Schule gelegen ist. Die Freiwilligen leben dort mit den Schwestern zusammen.

Kasaba

Blogs - Eindrücke von Freiwilligen in Sambia

Ihr wollt einen realistischen Einblick in das Leben als Freiwilliger vor Ort in Sambia erhalten? Schaut doch mal in die Blocks unserer Freiwilligen rein, die gerade in Sambia sind!

Fountain School, Kasama 

MIJARC (international Youth Organisation), Kasama

Tetekela Day Care Centre, Kasama

Rahmenbedingungen

Der Freiwilligendienst wird von der KLJB in Kooperation mit dem mundus
Eine Welt e.V. angeboten und über das Programm „weltwärts“ der Bundesregierung gefördert. Übernommen werden die Kosten für den Flug, die Vor- und Nachbereitungsseminare und die notwendigen Versicherungen. Eine Unterkunft und Verpflegung wird vom sambischen Partner gestellt. JedeR Freiwillige erhält ein Taschengeld.

Der/Die Freiwillige ist zuständig für eine gründliche medizinische Vorbereitung und
die Beantragung des Visums. Die Kosten dafür sind vom Freiwilligen zu tragen. Alle Stellen können als Ersatz für den Zivildienst anerkannt werden. Alle Freiwilligen müssen über gute Englischkenntnisse verfügen. Vor Ort in Sambia wird von vielen Menschen nur die lokale Sprache Bemba gesprochen. Alle Freiwilligen sollten bereit sein, Grundkenntnisse in Bemba zu erwerben, sich auf die sambische Kultur einzulassen und unter anderen Lebensbedingungen
als hier zu leben.

 

Bewerbung

Laufend können erste Informationsgespräche mit der Diözesanstelle geführt werden. Kontakte zu ehemaligen Freiwilligen werden gern hergestellt. 
Für die Bewerbung muss im Diözesanbüro ein Motivationsschreiben und ein Lebenslauf mit Foto in deutscher und englischer Sprache eingereicht werden. Die Auswahl der Freiwilligen erfolgt noch in dem Jahr und ab Januar beginnt die Vorbereitung. Der Ausreisetermin kann flexibel im Sommer gewählt werden.

 

Termine

Es liegen momentan keine Termine vor.