Ökologie und KLJB?!

„Nicht mehr Bäume fällen, als neue gepflanzt werden.“ Dieser relativ einfache Grundsatz verdeutlicht den Standpunkt des Diözesanverbandes der KLJB im Erzbistum Paderborn im Bereich Ökologie.

Ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen ist die wohl größte soziale, ökologische und ökonomische Herausforderung unserer Zeit. Dass der Klimawandel das Leben auf der Erde stark beeinflusst, dürfte jedem bewusst sein. Dass Tierarten aussterben und die Biodiversität abnimmt, wird aus wirtschaftlichen Gründen trotzdem in Kauf genommen. Und dass der Mensch dabei der Hauptverursacher ist, wird gerne mal aus den Köpfen verdrängt.

Die KLJB im Erzbistum Paderborn setzt sich zum Erhalt der Biodiversität für Umwelt- bzw. Klimaschutz ein.

Wir wollen Gottes Schöpfung bewahren und Vielfalt entdecken! „Warum ist der Mensch überhaupt Schuld an dem Aussterben vieler Tierarten?“ Dafür gibt es mehrere Gründe, z.B. die großflächige Zerstörung von Lebensräumen wie beim Roden des Regenwaldes. Auch die durch Verschmutzung von Luft, Meeren, Flüssen und Böden verursachten Umweltschäden sind Folge menschlichen Handelns, ebenso wie die Übernutzung natürlicher Ressourcen oder das Einschleppen gebietsfremder Arten, die einheimischen Arten den Lebensraum strittig machen. Unsere Umwelt kann man auf zwei Wege schützen: Zum einen ist jeder Einzelne mit seinem Verhalten verantwortlich und kann durch die Reduzierung des Fleischkonsums o.Ä. viel erreichen. Man darf hierbei nicht vergessen: Wenn man mit dem Finger auf andere zeigt, so zeigen in der ausgestreckten Hand noch drei Finger auf sich selber zurück. Zum anderen kann man aber auch Einfluss nehmen auf übergeordnete politische Weichenstellungen, Welthandelsregelungen, Patentrechte, agrartechnische Entwicklungen, gentechnische Nutzung etc. und sich dadurch für die Umwelt einsetzen. Aus all diesen Gründen hält die KLJB im Erzbistum Paderborn es für wichtig, Handlungskompetenzen und Urteilsvermögen zu vermitteln, sodass die junge Generation für die drängenden Probleme ihrer Zeit sensibilisiert und gerüstet ist. Wir bieten Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Zusammenfassen kann man unsere Einstellung mit einem Zitat des Berliner Professors de Haan:

„Eine nachhaltige Entwicklung im Interesse künftiger Generationen und internationaler Gerechtigkeit setzt voraus, die sich dynamisch verändernde Welt ökologisch, ökonomisch und sozial ausgewogen zu gestalten, global zu denken und alle an politischen Entscheidungsprozessen qualifiziert zu beteiligen.“    

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